Das Ballonteam, Bremen

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Info



Liebe Ballonfahrgäste ! 


Hier noch ein paar Infos, die Sie als Fahrgast in einem Heißluftballon wissen sollten. Nehmen Sie sich bitte fünf Minuten Zeit und lesen und beachten Sie aufmerksam die folgenden Infos: 

Thermik:
Gut für den Segelflieger – schlecht für den Ballonfahrer!
Sollten Sie sich wundern, warum Ihre Ballonfahrt so früh (im Sommer u. U. schon um 5.00 Uhr) oder so spät am Tage geplant ist, liegt das nicht an uns, sondern wird vielmehr von der Natur bestimmt. In den Monaten März bis Oktober kann gefahrlos nur von Sonnenaufgang bis ca. 2 Stunden danach und von ca. 2 Stunden vor Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang Ballon gefahren werden, denn die tagsüber herrschenden thermischen Bedingungen schränken das Prinzip ein, nachdem ein Heißluftballon funktioniert. Bei Eintauchen in eine Warmluftblase (Thermik) verringert sich die für die Tragkraft erforderliche Temperaturdifferenz der Luft in der Hülle zu der Luft außerhalb der Hülle. Ein Ballon reagiert über die Betätigung der Brenner und der Erwärmung der Hüllenluft leider zu träge, um diese Tragkraftverringerung schnell ausgleichen zu können. In den Monaten November bis Februar ist die Kraft der Sonne so geschwächt, dass Thermik so gut wie nicht auftritt.

Wetter und Sicherheit:
Wir führen Ballonfahrten nur bei stabiler, schöner Wetterlage durch. Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit genießen oberste Priorität!!! Daher halten wir uns von Grenzbereichen der Natur    ganz bewusst fern. Um keine negativen, die Sicherheit beeinflussenden Überraschungen zu
erleben,

  starten wir nicht:  

- bei Regen, Dunkelheit, Nebel, Dunst, schlechter Sicht 
- bei Gewitter und Gewitterwarnungen, selbst wenn diese nicht eintreffen
  (hinterher ist man immer schlauer!) 
- bei Bodenwindgeschwindigkeiten über 8 Knoten (ca. 15 km/h)


Lassen Sie sich bitte nicht irritieren, wenn Ihre Ballonfahrt von uns abgesagt wurde und Sie trotzdem einen anderen Ballon am Himmel sehen. Piloten, die Ballonfahren als Hobby oder Sport ausüben, können sich eher dem Grenzbereich nähern. Sportler stoßen unabhängig von der Sportart bewusst in Grenzbereiche vor und betrachten dieses als Herausforderung. Sie haben sich darauf aber auch speziell vorbereitet und entsprechend trainiert, was Ihnen als Fahrgast nicht möglich ist. Daher bleiben wir auf der sicheren Seite.

Kleidung:
Für die Ballonfahrt ist robuste Freizeitbekleidung und festes Schuhwerk notwendig. Denken sie bitte daran, dass die Startwiese morgens vom Tau noch feucht sein könnte. Ebenso ist es möglich, dass wir einen herkömmlichen Acker als Landeplatz benutzen. Sie müssen keine Angst vor Kälte haben. Im Ballonkorb herrschen ca. 10° C höhere Temperaturen als am Boden und wir spüren keinen Windzug, da wir uns so schnell wie der Wind bewegen. 

Gesundheit:
Egal ob jung (ab 12 Jahre) oder alt, Ballonfahren ist für jeden etwas und statistisch gesehen sogar die sicherste Art der Fortbewegung. Im Korb wird es keinem Fahrgast schwindlig oder schlecht. Höhenangst tritt nicht auf. Wenn Sie nicht ganz gesund sind, insbesondere an Herz- oder Kreislauf-, an Lungen- oder Bronchialerkrankungen leiden, Schwächen im Knochensystem haben oder frisch operiert oder schwanger sind, befragen Sie bitte unbedingt rechtzeitig Ihren Arzt, ob dieser Bedenken hat.

Ein kleiner Hinweis für unsere Passagiere - einfach mal durchlesen und darüber nachdenken

Guten Tag, hier spricht Ihr Kapitän!
Jeder kennt sie, die Lautsprecher-Durchsagen im Flugzeug: Der Pilot meldet sich mit einem freundlichen „Guten Tag, hier spricht Ihr Kapitän!“, erläutert die Flugdetails und gibt bekannt, falls Wetterkapriolen oder andere Umstände Änderungen der Route erfordern. Nur ein Spaßvogel unter den Passagieren würde die Stewardess bitten, dem Piloten ein paar gute Ratschläge für den Flug auszurichten – schließlich verfügt der Kapitän über die Qualifikation, die Erfahrung und alle Informationen, die für seine verantwortungsvolle Aufgabe erforderlich sind.

Meteorologisches Fachwissen der Ballon-Piloten:
Nicht anders verhält es sich bei Fahrten mit dem Heißluftballon: Unsere Piloten zeichnen sich sowohl durch ihre gründliche Ausbildung als auch durch eine langjährige Fahrpraxis am Himmel aus. Dank profunder meteorologischer Kenntnisse beurteilen sie zuverlässig, wann die Wetter-Bedingungen eine Ballonfahrt erlauben – und wann nicht.
Selbst bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein können Faktoren wie zu viel bzw. zu wenig Wind in bestimmten Höhen oder Gewitterwarnungen im Umkreis von 45 Kilometern den Piloten zu der verantwortungsbewussten Entscheidung veranlassen, diesmal besser am Boden zu bleiben.
Sollte ein anderer Ballon trotzdem abheben, liegt dies evtl. daran, dass sein Pilot „risikofreudiger“ ist, oder dass es sich um eine Ausbildungsfahrt ohne Passagiere handelt. Für uns gelten in jedem Fall die Devise „Safety first!“ und das Motto „Nicht zu starten, kann nie die falsche Entscheidung gewesen sein.“

Flugwetter-Informationen des Deutschen Wetterdienstes
Genauso wie die Flugkapitäne der Airlines beurteilen unsere Piloten die Verhältnisse entlang der geplanten Route ausschließlich anhand der detaillierten Flugwetter-Hinweise des Deutschen Wetterdienstes. Diese stellen – im Gegensatz zu Wetter-Websites und Handy-Apps – die einzige rechtsverbindliche Wetterberatung für die Luftfahrt dar. Auf dieser zuverlässigen Informationsgrundlage sowie auf Basis ihres Fachwissens und ihrer Erfahrung sorgen unsere Piloten für die größtmögliche Sicherheit der Passagiere – damit auch Ihre Ballonfahrt im besten Sinne zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.